Ein Kuchendiagramm des puren Optimismus: Pfirsich&Melba Pie.

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Irgendwann ist es dann wieder soweit: Die Terrasse, ein Glas Wein und ENDLICH wieder ein Funken Motivation. Das wird jetzt mal nach Strich und Faden ausgenutzt.

Schon vor einiger Zeit ausgedacht, habe ich allerdings bisher einfach nicht die Worte gefunden, um diese Ausgeburt des Sommers zu beschreiben. Schreiben ist eben einfach keine Musik – man muss hart daran arbeiten, um jemanden mitzureissen…geschweige denn, zum Tanzen zu bringen. Wenn es durch das Schreiben allerdings nicht gelingt, so wird es doch wenigstens das Gebäck schaffen.

Wenn die Lust, durch den Garten zu tanzen dann die Finger dazu bringt, im Takt zu tippen, dann wird schon irgendwas dabei rauskommen.

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Garantiert ein Hoch:
1 kg Pfirsiche
ca. 150 g Himbeeren
3 EL Zitronensaft
60 g Zucker
35 g Speisestärke
Muskatnuss
1 Prise Salz
1 Ei

Drunter&Drüber:
250 g Mehl
2 TL Zucker
eine Prise Salz
60 g Butter
140 g Doppelrahmfrischkäse
2-3 EL Sahne

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Mehl, Zucker & Salz mischen. Kalte Butter & Frischkäse unterkneten. Sahne dazu und alles schnell verkneten. Den Teig halbieren und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank damit.

Pfirsiche überbrühen, schälen, entsteinen und in kleine Spalten schneiden. Himbeeren waschen. Mit Zitronensaft, Zucker, Stärke, Muskat & Salz sorgfältig vermischen.
Ofen auf 220°C vorheizen. 4 kleine Pie-Formen bereitstellen. Die erste Teighälfte in 4 Teile teilen und jeweils ausrollen. In die Pie-Formen legen, drücken – im Notfall mit Gewalt. Anschließend die Füllung verteilen.
Die zweite Teighälfte ausrollen und mit egal welchem Werkzeug egal welches Muster schneiden, reissen oder fluchen – Kreativität zahlt sich aus:)
Die Pies damit belegen.
Am besten ein Blech mit Alufolie auslegen, die Pies daraufstellen und ab in den Ofen damit. Ca. 20 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190°C zurückregeln. Sollte die Oberfläche schon braun genug sein, dann auch gerne einfach ein Stück Alufolie darüber legen. Nochmal 35 Minuten im Backofen lassen und im Anschluss 3 Stunden auskühlen lassen – ich weiß, das klingt schwer:)

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Nach 3 Stunden durch die Küche tanzen und warten, hat man sich das ganze Wunder der Natur dann letztendlich auch verdient.

Und lasst euch eines gesagt sein: Nach jedem Tief, kommt auch ein Hoch. Man muss es nur zu schätzen wissen…sonst kann es sein, dass man es verpasst.

eure Simone

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