Was gibt`s denn heute?

Hallo ihr Lieben,

ich möchte meine gesammelten Eigenkreationen, Rezept-Errungenschaften und die zahlreichen „Ah“s und „Oh“s und „Wow“s, die man bekommt, wenn man alles richtig gemacht hat, nicht länger für mich behalten – sie sind bereit, den Tellerrand zu verlassen. Für mich spielt die Optik meines Essens eine große Rolle – denn die Köstlichkeiten, die tagtäglich in den Küchen der Welt kreiert werden, werden oft unterschätzt.

Versteht mich nicht falsch – der Geschmack steht an erster Stelle…aber eben sehr dicht gefolgt. Denn nicht die Geschmacksnerven treffen zuerst auf Essbares – es ist immer das Auge. So ungern wir es hören, wir sind oberflächlich. Und wenn wir es schon bei der Partnerwahl sind – wie kommt man dann darauf, dass wir es nicht auch beim Essen sind. Auch da sollten wir doch einen gewissen Anspruch an unser essbares Gegenüber entwickeln. Ich bin der festen Überzeugung, dass es eine Liebe auf den ersten Blick gibt. Beim Essen. Und er entscheidet darüber, ob wir der Beziehung eine Chance geben. Also ja – Liebe geht durch den Magen. Aber entscheidend ist doch der erste Blick.

Doch auch andere Menschen sind in Sachen Essen und Genuss ein entscheidender Punkt. Stundenlanges in der Küche stehen und mühsame Hingabe beim Anrichten macht keinen Spaß, wenn man anderen Menschen kein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Es ist natürlich auch in Ordnung, wenn die Person gleich mit in der Küche steht – und gegebenenfalls einem selbst das Lächeln ins Gesicht zaubert;) So schnöde es auch klingt – mein Essen muss mit Liebe gemacht sein  – nicht zuletzt mit Liebe zum Detail.

Es muss nicht immer viel sein

Nein – es kommt nicht auf die Größe an. Klein schmeckt nämlich immer alles besser. Je kleiner die Portionen, desto mehr werden sie genossen. Am liebsten backe ich ganz kleine Kuchen, mit einem Haps im Mund, nicht gekleckert und vor allem – keine Ausreden. Denn sie passen immer noch dazwischen, ohne das schlechte Gewissen herauszufordern – und zur Not – isst man einfach mehrere. Natürlich sehen kleine Kuchen nicht nur besser und exklusiver, sondern – wie alles, was klein ist – auch süßer aus. Und es lässt niemand etwas übrig und man kann sie den Mitmenschen viel einfacher mitbringen.

Der Haken an der Sache

Obwohl ich so fürchterlich penibel auf Optik achte, habe ich es bisher noch nicht für nötig gehalten, mich näher mit der Fotografie von Essen auseinander zu setzen. So gerne ich Bilder von Essen anschaue, mich durch Kochbücher wühle wie ein kleines Kind durch Bilderbücher und mir denke „so schwer kann das ja gar nicht sein“, so musste ich bemerken – doch, das ist es. Da man ja auch nichts aufs Model schieben kann:), ist außer den Stichwörtern Weißabgleich und Photoshop leider nicht viel hängen geblieben. Deshalb hoffe ich, dass ich das hinkriege, ich besser werde und irgendwann – ja irgendwann – ein appetitliches Bild hervorbringe, das das wiederspiegelt, was ich euch hier die ganze Zeit schon erzähle:)   Ich freue mich irrsinnig auf dieses Projekt und erhoffe mir meinerseits mehr Durchhaltevermögen als bei so manch anderem Projekt und von meinem (noch nicht vorhandenen) Publikum anfangs etwas Gnade:)

Nochmal hallo an alle, ich hoffe ihr habt Spaß beim lesen und bekommt die ein oder andere Inspiration.

eure Simone

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