Gemüsebeet mit Zuckerguss: Rüblimuffins

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Früher habe ich den Rüblikuchen geliebt. Ganz besonders natürlich wegen der Marzipankarotten. Dann hat mir jemand erzählt, dass richtige Karotten da drin sind, und wie das bei Kindern so ist, fand ich ihn dann ganz plötzlich ganz fürchterlich. Erst als die Gemüsekrise überwunden war habe ich langsam wieder zurückgefunden. Dafür mag ich ihn jetzt aber umso lieber.
Wobei – als Kuchen mag ich ihn immer noch nicht so gern…Weil ich eben immer noch die Marzipankarotten am besten finde, hab ich mir die Rübli-Minimuffins überlegt. Das perfekte Verhältnis zwischen Kuchen und Marzipan, mundgerecht portioniert und unglaublich gut…

 

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Zutaten:
450 g Karotten
1 Limette
175 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
5 Eier
100 g gemahlene Mandeln
125 g Puderzucker
Marzipan
Rote und gelbe Lebensmittelfarbe

Los gehts:

Zuerst wird ein Ei getrennt und das Eiweiß erstmal aufgehoben, am besten im Kühlschrank.
Die restlichen vier Eier werden zu dem Eigelb in eine große Schüssel gegeben und mit dem Zucker schaumig geschlagen.
Dann die Mandeln einrieseln lassen und anschließend noch das Mehl, gemischt mit dem Backpulver, dazugeben.
Die Karotten schälen und mit einer Reibe möglichst klein reiben. Die Schale der Limette abreiben und gleich unter die Karotten mischen. Anschließend auspressen und alles gut vermischen.
Wenn das alles erledigt ist wird der Backofen auf 180°C vorgeheizt und Karotten und Teig zusammengemischt. Ein Minimuffinblech mit Papierförmchen bestücken und einen Gefrierbeutel in eine große Tasse stülpen. Die Hälfte des Teiges einfüllen und die Tüte mit einem Clip verschließen. Dann eine kleine Ecke abschneiden – so kann man dann ohne großes Küchenchaos den Teig in die Förmchen bugsieren.
Die Minimuffins brauchen im Ofen genauso lang wie große, ungefähr 25 Minuten (bis sie oben ein bisschen braun sind).

 

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Sind die Muffins gebacken, sehen sie ja schon noch ein bisschen gesund aus. Dem wird durch Marzipankarotten entgegen gewirkt. Dazu etwas Marzipanrohmasse mit roter und gelber Lebensmittelfarbe einfärben und gut verkneten, bis ein schönes Orange entsteht. Falls es zu klebrig wird kann man mit Puderzucker gegensteuern. Dann kleine Portionen abreissen und karottenförmig rollen…wie die eben so aussehen:)
Für den Stiel einfach eine Pistazie der Länge nach vierteln (ja, das geht:)) und oben reinstecken.
Das kaltgestellte Eiweiß dann steifschlagen, anschließend 125 g Puderzucker einrieseln lassen und unterrühren – der Zuckerguss ist erschaffen. Eine kleine Hand voll Pistazien kommt dann noch in einen Schredder oder wird per Hand klein gehackt, dann kann dekoriert werden.
Muffins einstreichen, mit Pistazien bestreuen und eine Karotte möglichst ästhetisch darauf drapieren – fertig.

 

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Wenn man sie so anschaut, bekommt man doch auch richtig Appetit – trotz oder gerade wegen dem Gemüse. Durch die Karotten werden die Muffins nämlich besonders saftig und sie bringen außerdem mal einen ganz neuen Geschmack ans Kuchenbuffett.
Am nächsten Tag sehen sie aber leider nicht mehr ganz so gut aus, da Zuckerguss und Marzipan Feuchtigkeit ziehen – da wirds dann ein rechter Batz…also am besten gleich aufessen;)

Auch wenn ihr jetzt denkt, dass das alles den Aufwand gar nicht wert ist – ein Marzipanklumpen oben drauf wäre ja wohl etwas lieblos und ~ es geht noch vieeel komplizierter und friemeliger, da werdet ihr mir für diese Exemplare danken…niedlich sind sie ja wohl, oder?

Viel Spaß beim Karotten kneten,

eure Simone

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