Kleine feine Gartenernte – Himbeer&Vanille-Guglhüpfer

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In unserem kleinen Himbeergarten an der Terrasse blüht und sprießt es momentan wie wild. Jeden Tag gibt’s neue reife Himbeeren – und sie sind die Besten!

Wir haben eigentlich den ganzen Tag Sonne auf unserer Terrasse – da fühlen sich die Himbeeren natürlich pudelwohl und wir bekommen 3-4 mal pro Jahr haufenweise Himbeeren (nur um mal ein bisschen Neid zu schüren:))

Was man auf den Bildern sehen kann sind aber keine unreifen Himbeeren, sondern die weißen Vertreter meiner absoluten Lieblingsbeere. Die sind besonders süß und stehen den roten in wirklich nichts nach.

Was würde sich bei so einer kleinen Ernte dann besser anbieten als kleine Guglhüpfer, denen unsere Himbeeren den letzten geschmacklichen und farblichen Schliff verpassen und so aus einem ursprünglich trockenen Kuchen, der ja inzwischen doch etwas langweilig geworden ist, kleine süße Häppchen machen, die einen schon perfekten sommerlichen Tag noch ein Stück perfekter machen.

Da meine Kuchen und Muffins ja eigentlich nicht klein genug sein können, habe ich mir vor Kurzem eine Guglhüpfer-Form gegönnt, als bei Tschibo eine meiner Lieblingswochen war – Backen und Verzieren – und wer sich jetzt schon wundert – ja, bei mir heißen sie Guglhüpfer – ich finde, das passt…:)

Die kleinen Hüpfer sind viel leichter zu essen, besser zum mitnehmen und portionieren und überhaupt – schmecken sie viel besser als so ein stinknormaler großer Guglhupf. Wenn man dann natürlich noch Himbeeren aus dem eigenen Garten einarbeiten kann, kann das Ergebnis doch nur gut sein…

Natürlich habe ich mit einigen Rezepten herumjongliert, ausprobiert &  angepasst – so sind unter anderem diese kleinen Köstlichkeiten entstanden, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

 

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Was man braucht – eigentlich nicht viel:

1/2 Vanilleschote

50 g Butter

50 g Puderzucker

1 Ei (rein theoretisch mittelgroß. Da wärt ihr aber jetzt die Ersten, die die Eier abmessen. Ich für meinen Teil nehm eben die, die grade da sind:))

25 g Sahne

60 g Mehl

120 g Himbeeren (und falls mal keine Saison ist, funktioniert das auch mit Tiefkühl-Himbeeren ganz hervorragend)

 

Zuerst wird die Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd geschmolzen. Sie sollte nicht zu heiß werden, damit man dann auch gleich weitermachen kann – wer so ungeduldig ist wie ich, kennt das vielleicht:) Dann werden Puderzucker und das Mark der Vanilleschote dazugemischt und alles gut verrührt – die einheitliche Masse, ihr kennt das ja. Am besten geht das mit einem herkömmlichen Handmixer.

Dann geht eigentlich alles ganz schnell: Nacheinander das Ei, die steif geschlagene Sahne und das Mehl unterheben. Zum Schluss dann die Himbeeren noch mit etwas Mehl vermischen und ab damit unter den Teig. Ist das geschafft geht’s auch schon ab ins Förmchen;)

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Eigentlich soll man die Förmchen ja einfetten und mit etwas Mehl bestäuben. Ich mach das allerdings nie – und bis jetzt hats eigentlich immer trotzdem geklappt. Aber falls es bei euch schief geht – ich hab euch vorgewarnt:)

Den Teig bekommt man am besten in die kleinen Förmchen, wenn man ihn in einen Spritzbeutel füllt. Da ich aber immer keine Lust habe, den sauber zu machen, hab ich da meine ganz eigene Technik entwickelt. Ich stülpe immer einen Gefrierbeutel in eine große Tasse (sie sollte aber schon richtig groß sein, sonst hat der Teig keinen Platz), fülle dann da den Teig hinein und mache den Beutel oben mit einem Clip zu (das verhindert die Sauerei). Dann einfach unten eine Ecke wegschneiden, wenn es soweit ist und das Dosieren wird ganz einfach. Fürs Bild hab ich natürlich dann doch den Spritzbeutel rausgeholt, er ist eben doch etwas ansehnlicher;). Normalerweise sollte der Teig genau eine Form voll ergeben (je nach dem wie groß euer Ei ist :P)

Ist jede Kuhle voll und der Beutel leer, kommen die Hüpfer im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ins Warme. Nach ca. 18 Minuten sind sie dann fertig und können, nachdem sie etwas abgekühlt sind, aus der Form gestürzt werden. Das funktioniert am besten, wenn man einfach an der Silikonform in jede Richtung ein bisschen zieht, dann ploppen sie eigentlich ganz von selbst raus.

Das leckere Resultat:

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Da die Form doch recht klein ist, muss man auch hier wieder aufpassen, dass nicht alle schon im Mund landen, bevor sie überhaupt eine Chance zum Abkühlen haben. Die Hüpfer sind die besten Begleiter für den spontanen Besuch, ob morgens, mittags, nachmittags oder abends. Sie sind wirklich schnell zusammengerührt und die meiste Zeit nimmt eigentlich das einfüllen in die Form in Anspruch, was aber mit der Zeit auch immer schneller geht.

Die Standardreaktion: „Das waren aber wenige“, „Ohhh, schon weg“ oder auch einfach nur *haps*:)

Im Sommer, wenn man sowieso nicht so viel Kuchen essen kann, haben sie aber meines Erachtens die perfekte Größe – und sie bringen die Himbeeren wirklich in eine schöne und vor allem leckere Form.

Wenn die nur schon so wachsen würden…

Viel Spaß bei Backen und allen, die noch keine Guglhüpfer-Form haben – viel Glück, dass es bald wieder welche gibt:)

Frohes Ernten (oder Kaufen)

eure Simone

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