Advent, Advent, ein Plätzchen brennt (an)…Lebkuchen-Adventskalender & Plätzchen-Attraktivitäten

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Wenn der Advent beginnt bin ich meistens schon weihnachtlich desensibilisiert von den ganzen Lebkuchen, die es schon ab August gibt. Obwohl ich also Mitte Oktober schon fast in Weihnachtsstimmung bin, muss ich mich oft trotzdem überwinden, damit ich endlich mit Geschenke kaufen und Plätzchen backen loslege.

Aber zum Glück gibt es ja auch noch den Christkindlmarkt, der mit Glühwein und gebrannten Mandeln immer dafür sorgt, dass auch der letzte merkt, wenn es losgeht – eben auch ich.

Da ja morgen bereits der erste Dezember ist und man dann ja bekanntermaßen auch die Tage bis heilig Abend fleißig zählt, gibt es zu meinem späten Einstieg in die Vorweihnachtszeit einen Lebkuchen-Adventskalender, der nicht nur schmeckt, sondern auch gleichzeitig die Wohnung weihnachtlich schmückt. Den kann man zur Not auch noch Last Minute backen (wobei dann wahrscheinlich das Verzieren zu kurz kommt, aber da haben ja sowieso die Wenigsten die Geduld dazu:))

Den Adventskalender mache ich schon seit einigen Jahren, weil mir die gekauften schon immer zu langweilig waren und sich der Martin jedes Jahr mit leuchtenden Augen drüber freut – und wer würde das nicht:)

Egal wie alt man ist – man will, nein man braucht eben einen Adventskalender.

Adventskalender_bearbeitet_

Das Rezept für den Lebkuchenteig war eigentlich mal ein Lebkuchenhaus. Man kann ihn aber auch für Lebkuchenherzen und eben für den Adventskalender oder Plätzchen verwenden. Er lässt sich passabel ausrollen und verarbeiten, aber man steht bei der Menge schon mal ne Weile in der Küche. Also wenn man keine Fabrik aufmachen möchte, dann gerne auch mal nur die Hälfte vom Teig machen.

Zutaten_bearbeitet_klein

Auf die Plätzchen…
250 g Zucker
1 kg Mehl
gemahlene Vanille
1/2 Päckchen Backpulver
2 Eier
200 g Butter
500 g Honig
20 g Kakao
1 Päckchen Lebkuchengewürz (ca. 10 g)

…fertig…
Zuerst Honig, Butter und Zucker unter Rühren in einem Topf erwärmen, bis sich alles gelöst und verbunden hat, dann alles etwas abkühlen lassen.

Mehl, Lebkuchengewürz, Backpulver und Kakao mischen. Die Eier zur Honig-Masse geben und gut verrühren, anschließend die Mehlmischung dazugeben und alles zu einem Teig verarbeiten.
Eventuell muss alles noch etwas abkühlen, damit sich der Teig gut verarbeiten lässt, in den Kühlschrank muss er aber nicht.

…los….
Die Arbeitsfläche bemehlen und einen „Batzen“ darauf ausrollen. Am besten auch die obere Seite und das Nudelholz gut bemehlen. Dann mit verschiedenen Ausstechern (oder auch den gleichen, oder auch mit einem Messer) bearbeiten und die Plätzchen oder Lebkuchenabschnitte (wie man eben möchte) auf ein Blech legen. bei 160°C ca. 10 Minuten backen (manchmal auch ein bisschen länger, aber eben immer schauen, sonst brennen sie wirklich schnell an). Dann auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen. Dieses Prozedere folgt ungefähr noch 8 mal:)

Wenn die Plätzchen abgekühlt sind und man sie noch hübsch verzieren möchte, dann einfach ein Eiweiß aufschlagen und 125 g Puderzucker darunterrühren. Nach Belieben kann der Guss auch mit Lebensmittelfarbe eingefärbt werden. Dann alles in einen Gefrierbeutel oder in einen Einmal-Spritzbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden – fröhliches Verzieren:)

Plätzchen_bearbeitet_klein

Prinzipiell also alles ganz einfach, aber eben von „schnell“ weit entfernt…

Sie lassen sich aber super aufbewahren und sind eigentlich auch immer weg bis Weihnachten. Wenn man sich ein bisschen Mühe beim Verzieren gibt, sind sie außerdem auch das Highlight und der Farbtupfer auf jedem Plätzchenteller.

Szene_bearbeitet_klein
Den Adventskalender kann man auch mit Gummibärchen oder Ähnlichem bestücken, dafür einfach mit Zuckerguss draufkleben und vor dem Aufhängen gut trocknen lassen – sonst fallen sie auch gerne wieder runter.

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen weihnachtlich inspirieren – probierts mal aus und lasst es euch schmecken!

Genießt den ersten Advent oder backt noch schnell euren eigenen Adventskalender;)

eure Simone

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