Schnitzeljagd. Runde IV – Heimkehr & Einkehr.

Schnitzel1_kleinEs wird wärmer. Zwar nicht draußen, aber mit meiner Schnitzeljagd nähere ich mich dem Ziel. Jede gute Schnitzeljagd hat auch wieder ein Ende. Heute gibt es also die letzte Station mit dem letzten Schnitzel. Natürlich hab ich mir auch da etwas ganz besonderes ausgedacht.

Nachdem es gewissermaßen schon „mediterran“ und „exotisch“ war, geht es jetzt zurück in die Heimat. Und wenn ich an die Heimat denke, dann schießt mir zu allererst die Breze in den Kopf. Da die Brezen-Brösel-Panade aber nicht wirklich eine Innovation ist, bin ich einen Schritt weiter gegangen: Ein Schnitzel mit Senf- und Salzstangen-Panade. Denn ich habe mir gedacht was mit Tortilla-Chips geht, geht doch bestimmt auch mit dem guten alten Knabbergebäck. Und es geht. Sogar ganz fantastisch.
Als Beilage zum Schnitzel gibt es heute Rösti aus Kartoffeln und Zucchini.

Zutaten_klein

Hinweise.
2 Kalbsschnitzel
Salz & Pfeffer
Mehl
2 Eier
1 EL geschlagene Sahne
2 TL mittelscharfer Senf
1 oder 2 Hände voll Salzstangen (beim ersten Versuch haben wir Salz-Brezeln verwendet, das ging allerdings gar nicht so gut – bleibt also lieber bei den Salzstangen)
Butterschmalz
festkochende Kartoffeln
Zucchini

Los geht es wie immer. Schnitzel klopfen, würzen und in Mehl wenden. Die Eier mit dem Senf verkleppern und anschließend die geschlagene Sahne vorsichtig darunter heben. Dann das bemehlte Schnitzel darin baden.
Salzstangen in einen Gefrierbeutel packen und den Fleischklopfer zweckentfremden – mit dem klopft es sich schließlich besonders gut. Auf die Salzstangen also draufdreschen & und die Nachbarn nerven, bis sie einigermaßen den Brösel-Zustand erreicht haben. Ein paar größere Stücke sind aber durchaus erwünscht. Dann das Schnitzel darin wenden. Wie gewohnt die Panade aber nicht andrücken, dann wird sie lockerer.
Für die Rösti – das ist die Variante für Faule – ein paar Kartoffeln schälen und mit einer einigermaßen feinen Reibe
(na was wohl)
reiben.
Die Zucchini waschen und ebenfalls reiben. Die darf allerdings ruhig auch gröber gerieben werden, da sie ja eher fertig wird. Dann mit den Kartoffeln mischen. Die Menge variiert ziemlich nach Hunger und persönlicher Vorliebe. Also einfach vor sich hin reiben, bis man denkt, es ist genug. Wenn’s nicht reichen sollte, ist der Nachschub ja schnell gemacht.
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelmasse in Fladen hinein drapieren. Die Rösti aber nicht zu dick machen, denn sonst werden sie nicht fertig. Dann bei mittlerer Hitze eine Weile braten, bis sie gut zusammenhalten und braun sind. Die Rösti dann wenden und auf der Rückseite ebenfalls eine Weile braten. Die Pfanne darf nicht zu heiß sein, sonst verbrennen die Rösti und sind trotzdem nicht fertig. Sollte es nicht so gut klappen, kann man sie auch im Ofen – ähnlich wie bei den klassischen Ofenkartoffeln – noch ein bisschen nachbacken.

Schnitzel2_klein
Nebenbei in einer zweiten Pfanne Butterschmalz erhitzen und die Schnitzel hineingeben. Von beiden Seiten goldbraun backen und zusammen mit den Rösti servieren. Dazu passt zusätzlich noch ein Tomatensalat, alleine schon wegen der Farbe:)

Das war’s also vorerst mit der Jagd rund ums Schnitzel. Jetzt darf erstmal nachgemacht werden. Die Inspiration muss jedenfalls erstmal reichen:)

Ich hoffe ich habe auch meinem Namen ein bisschen verteidigt…

Waidmannsdank!

eure Simone

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