Wie das Salz zum Karamell kam…Schokosterne mit verblüffender Füllung.

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Salz und Karamell…wer diese Kombination wohl als erstes ausprobiert hat? Eine ungewöhnliche Partnerschaft, die beweist, dass Gegensätze sich anziehen…und dass der fröhliche Bäcker vielleicht verliebt ist;)

Ein bisschen gegensätzlich und endlich mal was anderes…Spitzbuben, Zimtsterne, Kokosmakronen…das kennt man ja alles schon. Warum nicht auch mal kreativ werden in der Weihnachtsbäckerei.

Deswegen darf ich präsentieren: Verliebt, verlobt, versalzen: gesalzene Schokosterne, gefüllt mit Schokoladen-Zimt-Ganache und Karamellkern…zum reinlegen! Im doppelten Sinn, denn beim ersten Bissen denken die Leute gerne mal, man hätte Zucker mit Salz verwechselt;) Aber nicht beirren lassen, nach dem zweiten Bissen muss man sie auch schon wieder wegräumen, wenn sie bis Weihnachten reichen sollen.

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Die Schokosterne:
190 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
110 g Butter
150 g Zucker
30 g Kakao
1 Ei
gemahlene Vanille

Der Überraschungsgast für obendrauf:
Fleur de Sel…oder eben einfach Salz;)

verblüffendes Karamell:
50 g Zucker
75 ml Sahne
40 g Butter

überraschende Schokoladen-Ganache
50 g Zartbitter-Schokolade
50 g Sahne
1 TL Zimt
Und bevor hinterrücks noch was kommt, fang ich mal lieber an;)

Und zwar mit den Sternen: Butter, Zucker und Kakao zusammen mit Vanille und Ei in einer Rührschüssel zusammenmixen, bis eine einheitliche Masse entsteht. Anschließend Mehl, Salz und Backpulver dazugeben und einen schönen Teig zusammenkneten. Der ist etwas „batzig“, nicht wundern, denn der muss zuerst noch in den Kühlschrank. Eine Stunde mindestens – je länger aber desto besser.

Den Ofen auf ca. 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich, ca. 2 mm dick, ausrollen. Eine kleine Stern-Ausstechform (oder eben irgendwas, was klein ist und sich füllen lässt:)) erledigt dann den Rest. Die Sterne auf ein Backpapier ordnen und – kurz bevor sie in den Ofen dürfen – einmal mit der Salzmühle darüberwüten. Nur nicht zaghaft sein, es aber auch nicht übertreiben…eben eine kleine Gratwanderung.
Wem das aber zu heikel ist, kann auch später das Karamell für die Füllung erst salzen. Das schmeckt genauso gut, ist aber mit weniger Überraschungseffekt beim reinbeißen:)

Dann dürfen sie ca. 4 Minuten in den Ofen. Solange wiederholen, bis der Teig verarbeitet ist, der zwischendurch eventuell nochmal einen kleinen Kurzurlaub im Kühlschrank braucht. Lässt er sich nicht mehr gut verarbeiten, einfach ein kurzes Kaffeepäuschen einlegen.

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Die Sterne dann gut auskühlen lassen und beiseite stellen…denn Trommelwirbel jetzt gehts an die Füllung:
Die Ganache geht supereinfach: Sahne in einen Topf geben, Schokolade dazu und warm machen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Zimt dazu, abkühlen lassen, fertig. Ist es etwas kühler kann es in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel geben. Dann über Nacht im Kühlschrank lagern, dann lässt sie sich besser auf die Sterne spritzen.

Das Karamell ist auch nur ein bisschen komplizierter: Zucker in einen Topf geben und schmelzen. Dabei nicht umrühren. Wenn er geschmolzen ist und eine schöne Karamell-Farbe hat, die Butter in Stücken dazugeben. Das brodelt, zischt und ist ein bisschen gruselig – aber weiter nicht schlimm. Ist die Butter geschmolzen darf auch die warme Sahne dazu. Erneutes brodeln. Und wenn das dann geschafft ist, ebenfalls rein in den Spritzbeutel / Gefrierbeutel und ab in den Kühlschrank.
Am nächsten Tag können die Sterne dann gefüllt werden. Dafür mit der Schokoladenganache einfach einen kleinen Kringel auf die Rückseite eines Sternes spritzen und mit Karamell füllen. Einen anderen Stern darauf setzen und beiseite legen.

Die Sternchen dürfen dann auch gleich in die Keksdose, den Plätzchenteller oder wahlweise den Bauch.

…und wenn sie noch nicht aufgegessen wurden, dann leben sie noch heute.

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In diesem Sinne: viel Spaß, lasst euch die Weihnachtsstimmung nicht versalzen.

eure Simone

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