Silvesterkracher auf Schwäbisch: Maultäschle im Fonduetopf

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Bald ist es soweit: Wir verabschieden das durchwegs durchwachsene, durchgeknallte und durch und durch eher zweifelhaft erfolgsgekrönte Jahr 2015 und freuen uns auf das nächste Jahr, in dem natürlich alles besser wird. Naja – mal sehen.

Aber bevor es losgeht, müssen wir das Jahr natürlich gebührend beenden und es wenigstens in dieser Nacht des Jahres wörtlich gesehen krachen lassen. Mit nichts fängt der Silvesterabend aber besser an als mit einem guten Essen. Das ist auch der beste Eisbrecher, wenn sich die Gäste manchmal noch nicht so gut kennen. Sehr beliebt sind da natürlich Fondue und Raclette – und wer sich für ersteres entschieden hat, der darf sich jetzt auf was ganz besonderes freuen: Mini-Maultaschen aus dem Fonduetopf.

Für alle Raclette-Esser gibt es aber hier noch ein bisschen Inspiration;)

An dieser Stelle übrigens erstmal ein RIESEN Dankeschön an den Pablo, der mich mit dem grandiosen Maultaschen-Rezept direkt aus dem Schwabenland versorgt hat!

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Und das muss noch auf die Einkaufsliste:

Oberflächlichkeiten: Nudelteig
400 g Hartweizengrieß
200 ml Wasser
3 EL Öl
1 TL Salz
alternativ geht natürlich auch immer gekaufter und fertig ausgerollter Teig…geht zumindest schneller;)

innere Werte: Die Füllung
250 g gemischtes Hackfleisch
50 g Leberkasbrät
2 kleine Eier oder 1 großes
1/2 altbackenes Brötchen
1 EL Paniermehl
1 große Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1/4 Bund Petersilie, fein gehackt
1 TL Salz
Schnittlauch, geschnitten
Pfeffer, Oregano, Majoran

Zwiebel-Apfel-Zimt-Schmelz
1 kleine Zwiebel
ca. 30 g Butter
1/2 Apfel
Zimt

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Sodele. Fangen wir mal mit dem Nudelteig an: Alles mischen, kneten, kalt stellen (ca. 30 Minuten), fertig. Alternativ Packung aufschneiden.
Jetzetle: Die Füllung. Zwiebeln in kleine Würfel schneiden, die alte Semmel einfach in etwas kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und dann nur noch alles in einer großen Schüssel mischen und gut verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.
Dann geht es auch schon ans Eingemachte. Den Nudelteig mit einer Nudelmaschine oder dem extra danach benannten Nudelholz dünn ausrollen. Wie dick man ihn genau ausrollt ist eher eine Gefühlssache, das kommt nämlich auf die Konsistenz an, und die ist immer wieder anders.
Anschließend – ob fertiger Teig oder selbstgemacht – werden kleine Kreise ausgestochen. Entweder mit einem Ausstecher, es geht aber auch ein kleines Glas oder etwas in der Art. Auf den Kreis ca. 1 TL der Füllung geben, in der Mitte umklappen und die Enden gut zusammendrücken. Das erfordert vielleicht etwas Geduld, aber nach der 3. oder 4. geht es immer besser. Sollte der Teig nicht gut kleben, dann noch mit etwas Eigelb einpinseln, das sollte dann reichen. Mit einer Gabel noch etwas festdrücken und das ganze dann wiederholen, bis entweder kein Teig oder keine Füllung mehr da ist – im Idealfall ist beides gleichzeitig weg:)

Vorkochen müsst ihr die Ravioli eigentlich nicht, könnt ihr aber, wenn es schneller gehen soll. Am besten werden sie, wenn sie 10-12 Minuten in der siedenden Brühe ziehen. Wem das für den Fondueabend zu lang ist, der kann sie einfach 10 Minuten im Topf vorkochen und dann nur noch 2 Minuten zum Aufwärmen ins Fondue geben.

Als kleine Fleißaufgabe kann dann noch ein Apfel-Zimt-Zwiebelschmelz auf den Tisch: Dafür die Zwiebeln in Ringe schneiden und den Apfel würfeln. Butter in einem Topf aufschäumen und Zwiebeln darin andünsten. Apfelwürfel dazugeben und mit Zimt würzen, weitere 4 Minuten braten. Gerne noch etwas abschmecken und dann zu den Maultaschen reichen.

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Ich hoffe ihr seid von der Idee ähnlich begeistert wie ich, denn obwohl man beim Fondue sowieso schon sehr viel Auswahl hat – Maultaschen passen einfach immer:) Und so für zwischendurch ist es eine gute Abwechslung und eine kleine Überraschung für alle Gäste.

Wir werden sie dieses Jahr zum Beispiel mitbringen. Das geht genauso gut und sorgt dann hoffentlich für den geplanten Aha-Oho-Effekt:)

So. Was jetzt noch zu sagen bleibt ist eigentlich nur noch der obligatorische Vorsatz fürs neue Jahr:

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In diesem Sinne: rutschts gut, aber schürft euch nicht die Knie dabei auf. Wir lesen uns nächstes Jahr…

eure Simone

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