herzhaft&scharf

Zwischen Konfetti & Kostümen: Die gute alte Gulaschsuppe.

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Im Fasching ist ja so einiges los. Man verkleidet sich möglichst absurd, trommelt die Freunde zusammen und macht sich auf den Weg zu einem der einzigen wirklich legitimen, öffentlichen & kollektiven Besäufnisse, die tagsüber stattfinden: dem Faschingsumzug. Nüchtern ist das Ganze kaum auszuhalten. Ich für meinen Teil bin kein Verfechter des bayrischen Faschings. Was in Köln ganz gut funktionieren mag wirkt bei uns immer wie der traurige Versuch etwas aus dem Fasching rauszuholen, was er einfach nicht in sich hat. Aber na gut. Ob mans nun toll findet oder nicht, eine ordentliche Grundlage braucht man auf jeden Fall. Wenn die dann bei Minusgraden auch noch warm hält – umso besser. Deswegen steht heute die Gulaschsuppe auf dem Programm.

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Schnitzeljagd. Runde IV – Heimkehr & Einkehr.

Schnitzel1_kleinEs wird wärmer. Zwar nicht draußen, aber mit meiner Schnitzeljagd nähere ich mich dem Ziel. Jede gute Schnitzeljagd hat auch wieder ein Ende. Heute gibt es also die letzte Station mit dem letzten Schnitzel. Natürlich hab ich mir auch da etwas ganz besonderes ausgedacht.

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Schnitzeljagd. Runde III – auf Wanderschaft.

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Das Schnitzel, mit dem es in der dritten Runde meiner Jagd weitergeht, soll ein bisschen Fernweh machen…aber eben auch ein bisschen Heimweh. Es wird sozusagen exotisch. Aber eigentlich möchte ich an dieser Stelle den typischen „exotischen“ Klischees beim Essen aus dem Weg gehen, wie zum Beispiel der Hawaii-Toast, auf dem eine Scheibe Dosen-Ananas liegt…es ist also weder indisch, noch chinesisch, fernöstlich oder anders asiatisch. Es ist ein kleines Gewürz- und Zutatenexperiment, das geglückt ist (und glaubt mir, das ist auch oft nicht so:)) Eben international & zusammengewürfelt.

Was kam also raus, wenn schon die Küche nicht explodiert ist?

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Schnitzeljagd. Runde II – die Verwandlung.

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Die Schnitzeljagd war früher auf Kindergeburtstagen immer ein Renner. Stundenlang konnte man uns damit beschäftigen, dass eine Gruppe voraus läuft und Pfeile auf den Boden malt und die andere Gruppe hinterher stiefelt. So leicht sind wir heute nicht mehr zu beschäftigen…zumindest nicht ohne das versprochene Schnitzel. Deshalb kommt heute die zweite Station. Am Ende gibt es natürlich wieder ein Schnitzel und Kreide braucht man dafür im Normalfall nicht. Die Aufgaben sind auch nicht so rätselhaft, sondern eigentlich ganz einfach. Und wer mag darf vorher auch auf eine gute alte Schnitzeljagd gehen und ausprobieren, ob sie immer noch so lustig ist.

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Schnitzeljagd. Runde I – Das allseits Beliebte.

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Schnitzel. Nach wiederkehrenden Fragen und Beschwerden fängt das neue Jahr nun mit der Antwort darauf an. Endlich. Schnitzel. Damit der Name Programm ist.
Und bevors an spannende Variationen und Erweiterungen geht, beginne ich ganz einfach mit dem Klassiker, der eigentlich kaum Gegner hat: dem Wiener Schnitzel, das aus Italien kommt.

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Weil Kochen zum Essen dazugehört – Papa’s gefüllte Muschelnudeln.

Muschelnudeln2_bearbeitet_kDas ist die Geschichte einer Einladung von meinem Papa, der mir gezeigt hat, dass das gemeinsame Kochen – nicht das Essen – das Highlight eines Abends ist.

Wo diese Muschelnudeln – garantiert meeresfrüchtefrei – eigentlich herkommen, weiß ich nicht. Aber seit meine Eltern sie einmal ausprobiert haben, gibt es sie immer wieder. Anfangs waren sie nicht unbedingt mein Lieblingsgericht (ich hab mich vor allem auf die Nudeln konzentriert), aber mit der Überwindung der Gemüse-Phobie habe ich auch angefangen, dieses Gericht als das zu sehen, was es ist: gut. Sehr gut sogar.

Wenn ich an die überbackenen Nudeln denke, dann denke ich an meine Eltern, wie sie von Karotte bis Zucchini alles in kleine Würfel schneiden, wie sie zusammen in der Küche auf den Tag anstoßen und wie sie es perfektioniert haben, dass das gemeinsame Kochen das Essen noch viel besser macht.

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